Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Geltungsbereich

(1) Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen zwischen Yvonne Orrego Cárdenas (im Folgenden „Lektorin“ genannt) und dem Auftraggeber (im Folgenden „Kunde (m/w/d)“ genannt).

(2) Mit dem Vertragsabschluss erkennt der Kunde (m/w/d) die AGB an. Abweichungen, ergänzende Nebenabreden und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

(3) Sämtliche Leistungen der Lektorin (Texte, Vorschläge, Korrekturen) bleiben bis zur vollständigen Zahlung des vertraglich festgelegten Honorars Eigentum der Lektorin.

(4) Lektorat und Korrektorat wird nur im Bereich Belletristik für Romane und Kurzgeschichten angeboten.

 

2. Probelektorat

(1) Die Lektorin bietet ein kostenloses Probelektorat von fünf Normseiten (á 1500 Anschlägen) an. Dieses Angebot ist unverbindlich und verpflichtet nicht zu einer Zusammenarbeit. Kommt es zu einer Zusammenarbeit, werden die fünf Normseiten des Probelektorats mit berechnet.

(2) Das kostenlose Angebot wird nur gemacht, wenn der Kunde (m/w/d) sein Werk weitgehend, d.h. zu mindestens 90%, fertiggestellt und ein ernsthaftes Interesse an einer Zusammenarbeit hat.

(3) Die Lektorin behält sich das Recht vor, Werke aus inhaltlichen Gründen, z.B. Gewaltverherrlichung, abzulehnen.

 

3. Vertragsabschluss

(1) Entscheidet sich der Kunde (m/w/d) für eine Zusammenarbeit, so teilt er der Lektorin mit, welche Art der Dienstleistung er wünscht. Die Lektorin erstellt daraufhin innerhalb von sieben Werktagen auf Grundlage der Qualität der Probeseiten ein Angebot, das den genauen Umfang der Leistungen, den Preis und die Zahlungsvereinbarung enthält. Erfolgt keine Rückmeldung durch die Lektorin, gilt die Anfrage als abgelehnt.

(2) Die verbindliche Annahme des Angebots per Dienstleistungsvertrag durch den Kunden (m/w/d), erfolgt per Unterschrift. Der Vertrag kann per E-Mail oder per Post zugeschickt werden.

(3) Sollte die Qualität des Manuskripts erheblich von dem der Probeseiten abweichen, behält sich die Lektorin das Recht vor, innerhalb von sieben Werktagen nach Zustellung des gesamten Manuskriptes, vom Vertrag zurückzutreten. Die Vertragsparteien können sich danach auf eine neue Vergütung einigen.

(4) Alle Angebote sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich im Dienstleistungsvertrag zugesichert sind.

 

4. Preise

(1) Preise werden individuell schriftlich vereinbart. Sie werden auf Grundlage einer Normseite errechnet. Diese umfasst 1500 Anschläge (Zeichen inkl. Leerzeichen). Die Normseitenzahl des Manuskripts berechnet sich anhand folgender Formel: Gesamtzahl der Zeichen / 1500.

(2) Die auf der Webseite angegebenen Preise stellen eine mögliche Preisspanne pro Normseite dar. Die Preise für das jeweilige Angebot werden im Dienstleistungsvertrag festgesetzt.

(3) Beträgt der Auftragswert mehr als 250 Euro, ist die Lektorin berechtigt, einen Vorschuss von 30 Prozent des Gesamtpreises zu verlangen.

 

5. Bearbeitung

(1) Das Ziel der Leistungen im Lektorat sind Vorschläge zur Verbesserung von Sprache und Stil, sowie von Struktur, Handlung und Spannung. Im Korrektorat ist das Ziel die höchstmögliche Reduzierung aller vom Kunden (m/w/d) verursachten Fehler im Ausgangstext.

(2) Der Text des Kunden (m/w/d) wird entsprechend der im Dienstleistungsvertrag getroffenen Vereinbarungen geprüft und bearbeitet.

(3) Der zu überarbeitende Text muss der Lektorin zum schriftlich festgesetzten Zeitpunkt vorgelegt werden, da nur so die zeitliche Einhaltung eines ggf. vereinbarten Termins gewährleistet ist. Das Dokument kann in den Formaten doc, docx oder rtf vorgelegt werden.

(4) Sofern nicht anders vereinbart, führt die Lektorin Korrekturen und Vorschläge direkt in der Datei mithilfe der Nachverfolgungsfunktion durch.

(5) Grundlage der Korrekturen ist die aktuelle Ausgabe des Rechtschreib-DUDEN.

 

6. Lieferung

(1) Ausschlaggebend für die Frist, die für das Lektorat und/oder Korrektorat zur Verfügung steht, sind die schriftlichen Erklärungen im Dienstleistungsvertrag.

(2) Sollte die Frist ein wesentlicher Bestandteil des Auftrages sein, so hat der Kunde (m/w/d) dies vor Vertragsschließung ausdrücklich schriftlich bekannt zu geben. Im Vertrag wird entsprechend ein explizites Fristdatum festgesetzt.

(3) Um die evtl. vereinbarten Fristen einhalten zu können, sind vom Kunden (m/w/d) sämtliche Unterlagen im angegebenen Umfang rechtzeitig, wie vertraglich vereinbart, zuzusenden. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, verlängert sich die Lieferfrist angemessen.

(4) Die Lektorin ist bemüht, vereinbarte Termine einzuhalten. Verzögerungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sollte der Termin absehbar nicht eingehalten werden können, verpflichtet sich die Lektorin, den Kunden (m/w/d) unverzüglich darüber zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen.

 

7. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde (m/w/d) verpflichtet sich, die Lektorin über Genre und Zielgruppe sowie über den Inhalt des Textes zu informieren. Dafür schreibt der Kunde (m/w/d) ein Exposé, welches dem zu bearbeitenden Text beiliegt.

(2) Die Lektorin behält sich das Recht vor, Werke aus inhaltlichen Gründen, z.B. Gewaltverherrlichung, abzulehnen. Sollten Themen, die gegen geltende Gesetze verstoßen, nicht mitgeteilt worden sein, hat die Lektorin das Recht, vom Vertrag zurückzutreten.

(3) Sollen bestimmte Terminologien, fremdsprachige Begriffe, Fachwörter oder Schreibweisen, die von denen des Duden abweichen, vom Kunden (m/w/d) gewünscht werden, so hat er dies vor Vertragsschluss der Lektorin ausdrücklich schriftlich mitzuteilen.

(4) Kommt der Kunde (m/w/d) diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nach, können diese nach Ausführung des Auftrages nicht mehr geltend gemacht werden.

(5) Die zur Verfügung gestellten Texte und Unterlagen müssen vollständig, leserlich und in einer verständlichen Form vorgelegt werden.

 

8. Zahlungsbedingungen

(1) Beträgt der Auftragswert mehr als 250 Euro, ist die Lektorin berechtigt, einen Vorschuss von 30 Prozent vom Gesamtpreis zu verlangen. Dieser ist direkt vor Beginn der Bearbeitung laut Vertrag zu zahlen.

(2) Das Honorar für die erbrachten Leistungen wird direkt nach Fertigstellung des Auftrages in Rechnung gestellt. Die Rechnung ist, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von zehn Werktagen zu begleichen (abzgl. bereits geleisteter Anzahlungen).

(3) Spätestens vier Wochen nach Erhalt der Rechnung kommt der Kunde (m/w/d) mit den entsprechenden gesetzlichen Folgen in Verzug.

 

9. Vertraulichkeit

(1) Die Lektorin verpflichtet sich, alle Daten streng vertraulich zu behandeln. Sie werden nur zum Zweck der im Vertrag vereinbarten Leistungen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

(2) Durch die Kommunikation in elektronischer Form zwischen Lektorin und Kunden (m/w/d) kann eine vollständige Vertraulichkeit nicht garantiert werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass unbefugte Dritte auf übermittelte Texte Zugriff nehmen. Für solche Fälle übernimmt die Lektorin keine Haftung.

(3) Zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen ist die Lektorin berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine Sicherungskopie des bearbeiteten Textes anzufertigen.

 

10. Haftung

(1) Die Lektorin haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Fehlverhalten und höchstens bis zur vereinbarten Auftragssumme. Eine Haftung des Auftragnehmers für Folgeschäden, entgangenen Gewinn o. Ä. ist grundsätzlich ausgeschlossen.

(2) Die Lektorin bearbeitet den Text mit größter Sorgfalt. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, welche die Lektorin nicht zu vertreten hat, wird keine Haftung übernommen.

(3) Kommt der Kunde (m/w/d) seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, so ist eine Haftung ausgeschlossen.

(4) Lehnt der Kunde (m/w/d) Vorschläge der Lektorin bezüglich des Lektorats (Stil, Sprache, Plot usw.) oder des Korrektorats (Orthografie, Grammatik, Zeichensetzung) ab, so ist dies als Grund für eine Reklamation ausgeschlossen.

(5) Beanstandungen sind innerhalb von zehn Werktagen nach Lieferung schriftlich zu reklamieren und zu präzisieren. Danach gilt die Leistung als akzeptiert.

(6) Die Lektorin haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal welcher Ursache. (Ursachen können sein: Viren oder andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Verlust durch elektronische Datenübertragung o.ä.)

(7) Die Lektorin haftet nicht für rechtwidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte, z.B. Verletzung des Urheberrechts, Verletzung der Persönlichkeitsrechte Dritter, verfassungswidrige Aussagen oder Aufruf zu Straftaten. Werden solche Inhalte erst nach Vertragsabschluss bekannt, hat die Lektorin das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Bis dahin erbrachte Leistungen sind vom Kunden (m/w/d) im vollen Umfang zu zahlen.

(8) Für Folgen, die sich aus der Weiterverwendung der bearbeiteten Texte ergeben oder ausbleiben, wird keine Haftung übernommen.

 

11. Kündigung

(1) Der Kunde (m/w/d) kann den Vertrag vor Fertigstellung der Leistung kündigen. Die erbrachten Teilleistungen werden dem Kunden bis zum Kündigungszeitpunkt in Rechnung gestellt.

(2) Höhere Gewalt berechtigt sowohl die Lektorin als auch den Kunden (m/w/d), vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall stellt die Lektorin dem Kunden (m/w/d) die bereits erbrachte Leistung in Rechnung. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, welche die Lektorin oder den Kunden (m/w/d) nachweislich beeinträchtigen, sodass die Arbeit nicht vereinbarungsgemäß erledigt werden kann.

 

12. Impressumsvorgaben für Kunden und Lektorin

(1) Der Kunde (m/w/d) ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die Lektorin im Impressum seines Werkes anzugeben. Diese Angabe ist zu spezifizieren. (Bei Korrektorat: „Korrektorat“ + Name der Lektorin, bei Lektorat: „Lektorat“ + Name der Lektorin.)

(2) Die Lektorin ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, das überarbeitete Werk als Referenz auf ihrer Webseite zu nennen.

 

13. Widerrufsbelehrung

(1) Der Kunde (m/w/d) hat das Recht, den Dienstleistungsvertag binnen vierzehn Kalendertagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

(2) Das Widerrufsrecht erlischt vor Ablauf der Widerrufsfrist, wenn die Lektorin auf ausdrückliche Forderung des Kunden (m/w/d) hin mit der Ausführung der Leistungen begonnen hat.

(3) Mit Erlöschen des Widerrufsrechts ist es seitens des Kunden (m/w/d) nicht mehr möglich, vom Vertrag zurückzutreten. Alle vertraglich festgehaltenen Leistungen und Zahlungen müssen erbracht werden. 

(4) Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde (m/w/d) die Lektorin mittels einer eindeutigen Erklärung, z. B. durch einen mit der Post versandten Brief oder eine E-Mail, über den Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, wenn der Kunde (m/w/d) diese Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

 

Widerrufsfolgen: 

Wird der Vertrag durch den Kunden (m/w/d) widerrufen, bevor mit der Dienstleistung begonnen wurde, hat die Lektorin alle Zahlungen, die sie vom Kunden erhalten hat, einschließlich der Anzahlungspauschale, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei der Lektorin eingegangen ist, zurückzuzahlen. Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, welches bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, es sei denn, zwischen Kunde (m/w/d) und Lektorin wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden dem Kunden (m/w/d) wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Hat der Kunde (m/w/d) verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist begonnen werden soll, ist das Widerrufsrecht erloschen und alle Zahlungen müssen erbracht werden.

 

14. Schlussbestimmungen

(1) Erfüllungsort ist der Geschäftssitz der Lektorin. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen Lektorin und Kunden (m/w/d) gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Wohnort der Lektorin.

 

(2) Sollten eine oder mehrere Klauseln dieses Vertrages rechtsunwirksam sein oder durch Gesetzesänderungen werden, berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Klauseln. Vielmehr wird die rechtsunwirksame Klausel durch eine rechtswirksame Klausel ersetzt, die der unwirksamen Klausel rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.